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Haarpflege

Tipps für gesundes Haar

Haar wird geschädigt durch chemische und manuelle Belastung. Allein deswegen lohnt es sich einen Blick auf Inhaltsstoffe dessen zu achten was man sich - zT täglich - auf den Kopf gibt, und zu schauen was davon sinnvoll, was überhaupt wirksam und was ehr schädlich ist. Auch beim Handwerkszeug lohnt es sich etwas genauer auf zu achten was man seinem Haar manchmal so zumutet.

Chemische Belastungen:

aggressive Shampoos, Spülungen, Kuren, Färbungen und was manche Leute sich sonst so auf den Kopf schütten ...  am besten einfach mal einen INCI-Tester anwerfen, die INCI (Inhaltsstoffe) der Verpackung abtippen und hoffen, dass man sein Frühstück bei sich behält wenn man schaut was sich hinter den Formeln verbirgt.

Mechanische Belastungen:

Reibung - auf Klamotten, Kopfkissen, in Handtüchern, usw.
Fiese Werkzeuge - unsaubere Gussnähte in Metall-oder Kunststoffbürsten und Kämmen, scharfe Kanten an Patentspangen ...

Wäsche:

das Haar an sich fettet nicht, schmutzig wird es nur von außen und fettig von dem Sebum der Kopfhaut. Die meist recht aggressiven Tenside der Shampoos haben somit im Haar nicht viel zu suchen - bei der Haarwäsche geht es vor allem darum die Kopfhaut zu Waschen und die Haaransätze vom Sebum zu befreien. Das beim Waschen sowieso runterlaufende Shampoo reicht im Normalfall völlig aus um die Längen sauber zu bekommen.

Zumal ist das Haar im nassen Zustand am verletzlichsten, es kann sämtlichen mechanischen Belastungen nochmal wesentlich schlechter widerstehen als im trockenen Zustand, und bricht schneller. Auch nass kämmen und bürsten sind also Gift für das Haar.

Nebenbei lohnt es sich oft mal auf seine Gewohnheiten und zu schauen wie oft man das Haar wirklich waschen muss - das ist meist wesentlich seltener als die meisten Menschen ihr Haar ganz gedankenlos waschen.

Kurz zusammengefasst:

auf die Inhaltsstoffe der Haarutensilien achten
auf gute Verarbeitung des Handwerkszeugs und Haarschmuck achten
mechanische Belastung vermindern
bedacht und nur wenn nötig Haare nass machen 

 - Fortsetzung könnte folgen -

1.6.08 16:17


Ölkur

Rezept:

Iiiirgendein reines Öl, welches sich für welchen Haut- und Haartyp eignet dazu gibt es meterlange Listen, am besten mal etwas googeln und austesten.

Evtl sind auch Mischungen von Ölen praktisch, zB 50:50 mit Jojobaöl. 

Anwendung:

Leicht erwärmen und schön ins Haar einmassieren, je nach Anwendungszweck auch in die Kopfhaut. Mindestens einige Stunden einwirken lassen, am besten über Nacht. Bei der nächsten Haarwäsche vorsichtig auswaschen - ausprobieren wie es am besten funktioniert, wenn man nach der Ölkur zig mal mit aggressiven Tensiden waschen muss ist der Effekt natürlich aufgehoben.

Experten streiten sich noch ob Ölkuren ins fechte oder trockene Haar gehören. So wie ich es rausgehört und ausprobiert habe sollte man stark strukturgeschädigtes Haar erst anfeuchten, da es sonst austrocknet, bei gesundem Haar ist die Anwendung im trockenen Haar einfacher. 

Sinn:

Macht sämtliche Spülungen unnötig, bringt Glanz, tut dem Haar gut, lässt es gut durchkämmen ...

Wenn man die Kopfhaut mit einbezieht kann das noch den positiven Effekt haben dass sie weniger schnell nachfettet, also hilft zur Waschverzögerung. 

Getestet:

Mehrfach, mit verschiedenen Ölen. Ich bin begeistert. Mit Menge und Öl muss ich noch rumexperimentieren, aber ich bleib auf jeden Fall dabei.  

1.6.08 15:59


Water-Only

Der Name sagt es schon.

Anwendung:

Für die ganz Harten: bei jeder Wäsche. Allerdings nur empfelenswert in Kombination mit einer guten Wildsau (Wildschweinborstenbürste) mit der man an nicht-Wasch-Tagen dass Sebum in die Längen verteilt - nicht für jeden etwas.

Ansonsten immer mal zwischendurch, zB Zwischenwäschen. Die Kopfhaut unter warmem Wasser gut massieren, durchspülen. Danach kalte Rinse, zumindest mit kaltem Wasser.

Sinn:

Die Kopfhaut und Haare nicht ständig mit Tensiden und Co belasten, sondern feststellen dass sie auch so recht gut sauber werden

 

Gestestet:

reines WO nicht Mal 2 Wochen .. mir zu hart. Außerdem hab ich das Wildschwein wieder abgeschafft. Jede Zwischenwäsche ist bisher gut ausgekommen, klappt aber nur ohne Ölkur.

1.6.08 15:45


Schwarztee-Rinse

Rezept: 

2 Beutel Schwarztee auf einen Becher, ziehen lassen. Mit kaltem Wasser auf einen Liter strecken. ca einen Teelöffel Apfelessig dazu.

Anwendung: 

Nach dem Duschen/Baden und Haare waschen erst die Spitzen in die Rinse tauchen und dann den Rest langsam übers Haar laufen lassen - das Haar sollte deutlich kühler/kalt werden!

Sinn

Die Schuppenschicht des Haares schließt sich durch die Kälte, das Haar wird durchkämmbarer und geschont. Durch die Säure des Essigs werden Reste von Tensiden von der Haarwäsche gut ausgewaschen. Die Gerbstoffe des Schwarztees haben eine ähnliche Wirkung, zudem verstärkt der Tee dunkle Haarfarben (nicht für blond geeignet! - da lieber ohne Tee oder mit Kamille).

 

Getestet: 

Seit Februar regelmäßig, bleibt definitiv im Programm - Haare trocknen schneller, glänzen und sind gut kämmbar.  

1.6.08 15:22





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